Auf der anderen Seite

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Ellen Akimoto, Undine Bandelin, Jörg Ernert, Dana Meyer, Marten Schädlich

Im 20. Jahrhundert ging es der bildenden Kunst an den Kragen. Sie wurde expressionistisch, kubistisch, dadaistisch, abstraktionistisch und surrealistisch avantgardisiert. Sie mutierte zum totalitären Propagandamedium. Sie löste sich in Klecksen und Farbfeldern auf. Sie zitierte Suppendosen und Mickeymäuse. Sie wurde konzeptuell, politisch, ideologisch, dogmatisch und schließlich toxisch.

Ein Landstrich der Unbeugsamen blieb übrig, nicht in Gallien, sondern eher Richtung Sachsen gelegen. Hier malen und modellieren Künstler im Bewußtsein der Tragfähigkeit europäischer Kunsttradition und humanistischer Werte. Ihre Kompositionen zeigen erkennbare Figuren und Räume. Diese Kunst widmet sich unserer Welt im jetzt und der Zukunft. Als „Leipziger Schule“ genießt sie internationales Ansehen.

Unsere aktuelle Ausstellung zeigt sechs Leipziger Positionen, jede mit eigenen Akzenten.

 

 

 

The marriage (Detailview)
2021 | oil and acrylic on canvas | 270 x 220 cm
The marriage (Detailview)